Kategorie:Ernährung
Aus Gesundheit 365
Ernährung und Gesundheit
Daß diese beiden zusammenhängen, hat sich schon herumgesprochen. Nur: Was gesund ist, entscheiden die Menschen selbst, und sie nehmen es nicht so genau. Schließlich gibt es hunderte Diäten und Empfehlungen, Unmengen von Fachleuten, und zum Glück so viele Ratschläge, daß jedermann und jedefrau sich aussuchen kann, was am wenigsten weh tut.
Als die Ernährung zur Wissenschaft wurde und von der Wissenschaft vereinnahmt wurde, waren die Meßgeräte sehr, sehr weit von dem entfernt, was wir heute benützen. Dementsprechend erkannten die Wissenschaftler nur das, was in großen Mengen zu finden war - die drei Grundnährstoffe Eiweiß, Fette und Kohlenhydrate. Was nicht vom Körper aufgenommen wurde, war Ballast. (Nur in der deutschen Sprache gibt es Ballaststoffe, anderso heißen sie (übersetzt) nach ihrem Aufbau Faserstoffe.) Von Vitaminen war erst Jahrzehnte später die Rede, die Wirkung der Enzyme war unbekannt, die sekundären Pflanzenstoffe gibt es für die Wissenschaft erst seit einem Jahrzehnt, obwohl es Pflanzen seit Jahrhunderttausenden gibt....
Weiters erschien ganz wichtig der Energiegehalt der Nahrung, der durch Verbrennung ermittelt wurde. Daß im menschlichen und tierischen Körper Temperaturen von rund 37 Grad Celsius herrschen und im Glühtiegel viele hundert, stört weiter nicht. Und wie man Kalorien oder Joule beim Kochen und Anrichten feststellt, ohne Zeit zu verschwenden - dazu gibt es keine Antwort.
Die einzige Antwort auf diese alte Lehre ist:
Klasse statt Masse, Güte statt Menge. Lebensmittel statt Nahrungsmittel
Dr. Werner Kollath hat um 1940 Die Ordnung der Nahrung aufgestellt. Diese unterscheidet Lebensmittel von Nahrungsmitteln.
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